Sonntag, 1. Dezember 2013

WKSA Teil #3

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Und schon ist es wieder Sonntag und Zeit für den 3.Teil des WKSA. Heute lautet die Aufgabe:

1.12.2013 WKSA Teil 3:
Jetzt aber los, erste Nähte sind gemacht!  / Endlich hab ich angefangen / Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden / Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid


 Das  reale Leben und der Vorweihnachtsstress lassen mich nicht in Ruhe zu meinem Weihnachtskleid. Naja, eigentlich selbst Schuld, ich teile mir ja meine Zeit im Prinzip selbst ein...
Dazu passt ganz wunderbar dieser Artikel von Frau Siebenhundertsachen, sie spricht mir quasi aus der Seele.
Warum ist das so? Schon als Kind bekam ich eingeimpft - erst die Arbeit, dann das Vergnügen - erst die anderen, dann ich selbst. Tja das sitzt so drin und ich erledige immer erst alle Hausarbeitsdinge und andere nötigen Sachen, kümmere mich erst um Tiere, Garten oder Essenkochen usw., bevor ich mir die Zeit nehme, meinem Hobby nachzugehen. Sozusagen als Belohnung. Ich kann nicht einfach drüber weg gucken, wenn ein Korb Bügelwäsche ruft und mich nicht entspannt hinsetzen und stricken, wenn eigentlich erst anderes "Wichtigeres" auf dem Zettel unerledigt ist. Und ich möchte auch nicht oder nur selten, dass man mir hilft, ich machs lieber selbst, da gehts schneller...
Schön dumm und am Ende des Tages ist dann auf einmal keine Hobbyzeit mehr zur Verfügung.
Daran muss ich mal arbeiten und mir den Tag anders einteilen lernen.




Doch nun zum WKSA. Gerade zum Zuschnitt bin ich gekommen, dann war die Woche schon wieder rum.
Auf meinen schlechten Handyfotos seht ihr meine Duschvorhangschnittmuster, beschwert mit Bauscheiben, schweren Unterlegscheiben aus dem Baumarkt. Hatte ich letztens auf einem Blog als Idee gesehen und ist perfekt als Gewicht zum Festhalten des Schnittmusters. Bei Gelegenheit nähe ich den Bauscheiben ja noch ein Umkleidchen... vielleicht...

Der Stoff hat auch gerade so gereicht, sogar für lange Ärmel obwohl laut Zeitschrift bei der verfügbaren Stoffmenge mit ach und Krach das Kleid ohne Ärmel gepasst hätte. Perfekte Ausnutzung und nur die paar Fitzelchen Rest.

Ja und mehr habe ich leider heute nicht zu berichten. Nicht mal die neue Ovi habe ich ausgepackt bisher, einfach keine Ruhe dazu... mannometer...

Heute muss ich -seht ihr, da ist es schon wieder -zuerst an den Weihnachtsdeckchen nähen und dann gehen wir ins Musical. Die Chance, heute an dem Kleid zu arbeiten gehen also gegen null...

Kommentare:

  1. Bei mir ist das genau so, erst die Arbeit.... aber das Kleid ist jedenfalls zugeschnitten!
    HG,Ingeborg

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  2. jaaa, das kenne ich, die zerrissenheit zwischen dem, was vermeintlich muss und dem was ist oder sein könnte...
    bevor ich deinen text gelesen hatte, hab ich überlegt, welchen komischen stoff du gewählz hast, nein, es ist ja die schwedische sanitärgardine!

    bauscheiben verwende ich auch.

    ich drück die daumen, das du ein wenig zeit ganz für dich haben kannst

    lg birgit

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  3. Ich drücke mal die Daumen für ein Zeitfenster zum Nähen, eventuell lässt sich der Wäschekorb ja aus der Sicht schieben.
    Viele Grüße
    Sylvia

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  4. Kopf hoch! Und nur nicht stressen lassen. Kommt Zeit, kommt Naht ;-)
    LG, Sandra

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  5. Ich mache das immer so, dass ich abwechselnd die "Arbeit" und das Vergnügen mache. So kommt nix zu kurz.
    Z.B.: Wäsche bügeln, Nähen (z.B. bis ich wieder bügeln muss, das ist bei mir so ein "Abschnitt"), Bad putzen, Nähen, Staubsaugen, Nähen... Nähen kann man natürlich auch durch alles andere ersetzen. So schaffe ich vielleicht nicht immer alles, was ich mir vornehme, aber wenigstens kommt weder die Arbeit noch das Vergnügen zu kurz!

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