Donnerstag, 29. Januar 2015

Die Quiltdecke

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Im letzten Jahr wurde zu Jahresbeginn zum 365Tage-Quilt aufgerufen und ich war sofort Feuer und Flamme.
Erste Blöcke entstanden auch schnell, aber ebenso schnell ließ mein Eifer nach, weil ich nicht genügend verschiedene Stoffe zur Verfügung hatte und alles auch nicht so wurde, wie gedacht. Zudem liegen mir so "nach und nach Projekte" nicht besonders. Ich möchte gern hintereinander an einer Sache dran bleiben und sie auch in absehbarer Zeit fertig stellen und nicht über ein Jahr verteilt dran sitzen.
So wurden dann im September aus den angefangenen Blöcken Kissen für die Couch und ich erfreue mich an diesen täglich.

Hier nochmal alle Beiträge zu diesem Projekt.

Der Januar ist für mich immer ein sehr komischer Monat, voller Aufräumwahn und anschließender kreativer Unlust. In diesem Jahr stellte sich sehr schnell und dringend das erneute Bedürfnis nach einer Qulitdecke ein. Diesmal sollte es farblich strukturiert zugehen und mit Hilfe des Buches "Superidee Patchwork-Quilting" von Dörte Bach hatte ich schnell eine Musteranregung für mich gefunden.

Vorhandener gelber Stoff mit weißen Punkten passte gut zur alten gelb-weiß-gestreiften Bettwäsche und als Füllung lag schon lange ein dünnes Sommerbett vom Möbelschweden parat. Schwarzer Stoff ebenso vom Möbelschweden ist immer im Haus und so konnte ich ohne lange Materialbeschaffung direkt loslegen.

Aus den Stoffen wurden 7cm breite Streifen in Stoffbreite geschnitten und diese nach Musterplan zusammengenäht. Lange gerade Nähte - sehr meditativ.
Dann das Zusammengenähte wieder in 7cm breite Streifen geschnitten und neu zusammengefügt, bis die Blöcke mit den 5x5 Quadraten entstanden.
Zur Augenberuhigung fügte ich komplett schwarze Blöcke zwischen.

5 mal 7 = 35 Blöcke insgesamt ergeben das Top, welches ich mit Quernähten im Nahtschatten auf das Füll-Bett aufsteppte, bevor ich die Rückseite (wieder die alte Bettwäsche) hinzufügte.
Dann alles nochmal im Nahtschatten und diagonal durch die schwarzen Blöcke gequiltet und das 6,5m lange Binding angenäht und auf der Rückseite per Hand gesäumt. Auch sehr meditativ, muss ich sagen.

Die Passgenauigkeit der Blöcke ist trotz großer Bemühung leider eher so naja... das Händeln an der Nähmaschine war etwas beschwerlich - aber ich bin im Großen und Ganzen doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Die Decke wird hier im Haus schon die Wanderdecke genannt, weil sie tagsüber auf meinem Bett liegt, abends aber als Couch-Kuscheldecke fungiert. Vielleicht sollte ich nochmal eine... öhm...


Aufsteppen des Tops auf die Füllung

Quilten
Rückseite und Binding


Auch wenn ich die Decke manchmal mit meinem Hund teilen muss, ist sie doch eigentlich nur für mich und damit ein Fall für RUMS.


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