Dienstag, 31. März 2015

(K)ein Osterhäschen

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Eigentlich passt dieser Hase ja perfekt zum kommenden Osterfest, aber er entstand nicht zu diesem Anlass, sondern war auch Teil des Taufgeschenkes.
Die Karte und die Luftballonhülle seht ihr hier und hier).

Das Schnittmuster gab es hier als FreeBook.

Die Ohren sind mir nicht so gelungen, aber knapp Einjährige sind da wohl noch nicht so kritisch ;)







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Freitag, 27. März 2015

Freitagsfüller #313

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Bevor ich zum obligatorischen Freitagsfüller komme, muss ich dann doch noch was los werden.

Die gestrigen Erkenntnisse zum Flugzeugunglück sind für mich so unfassbar. Ich bin traurig, wütend, hilflos. Es treibt mir ständig die Tränen in die Augen, vor allem, wenn ich an die Familien der Schüler denke, die sich jetzt nicht mit den anderen auf die morgen beginnenden Osterferien freuen können.
Was mich aber fast noch wütender macht, sind die Verschwörungstheorien, die nun wie die Pilze aus dem Boden schießen. Jeder ist plötzlich ein Experte im Flugwesen, der Politik und der Psychologie. Journalisten, Politiker und die Fluggesellschaft - die "lügen ja ohnehin" und egal, wie sie sich verhalten, es wird immer falsch sein. 
"Da muss was anderes dahinter stecken", als ein schnöder vermeintlicher Suizid. Das wäre doch viel zu einfach. Da werden Dinge angeführt, die mir die Haare zu Berge stehen lassen. Man geht aufeinander los - die "Besserwisser" gegen die "Gutgläubigen". 
Der Politik wird vorgeworfen, mit ihrem Flug zum Unglücksort Steuergelder verschwendet zu haben. Wird spekuliert, wie viel Geld denn die Hinterbliebenen nun bekommen würden. Himmel nochmal, ist Geld in so einer Situation wirklich vorrangig?
Was ist los mit den Menschen? Genauer hinsehen, Dinge hinterfragen - ja. Aber auf Teufel komm raus Theorien inszenieren? Um sich selbst wichtig zu machen? Hohe Klickraten, Likes und Sterne dafür zu bekommen?
Wer denkt denn an die Angehörigen, für die jede neue Theorie, jede Diskussion ein erneuter Schlag in die Magengrube ist? Warum ist es nicht vorstellbar, dass ein Einzelner, aus welchen Gründen auch immer, den Freitod sucht und ihn, um der Welt noch ewig im Gedächtnis zu bleiben, spektakulär in Szene setzt? Machen Amokläufer und Geisterfahrer  es nicht genauso?
Im übrigen sind für mich im Moment die wirklich ehrlich mitfühlenden Menschen die, welche die Angehörigen einfach mal in den Arm nehmen, ihnen beistehen oder/und ihnen am Unglücksort in ihren privaten Häusern Unterkunft gewähren.

(Um jeglichen Diskussionen auf meinem Blog keine Plattform zu geben, habe ich für diesen Beitrag die Kommentarfunktion abgestellt.)



1.   Heute ist   der letzte Schultag vor den Osterferien.
2.  Im Garten zeigen sich schon viele bunte Blüten .
3.  Schade, dass es gerade so doll regnet, ich bräuchte jetzt etwas frische Luft für meinen Kopf.
4.   Schoki ist die erste Wahl wenn ich einen Snack möchte.
5.   Gib mir  Macht  und ich werde zu einem anderen Menschen, das sieht und spürt man leider so oft.
6.   Wenn es nicht so furchtbar wäre, könnte ich über viele Verschwörungstheorien könnte ich herzhaft lachen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ !
Heute nochmal arbeiten und am Wochenende von der Erkältung erholen.




Mittwoch, 25. März 2015

Knotenkleid das Zweite

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Und schon ist es wieder Zeit für den MeMadeMittwochs-Treff.

Und irgendwie ist nach dem gestrigen Unglück alles anders. Es fällt schwer, wieder in den normalen Alltag überzugehen. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl sind bei den Angehörigen und Freunden der Opfer, vor allem bei den Eltern, Familien, Lehrern, Mitschülern der verunglückten Schüler und dem ganzen Ort Haltern - unweit von hier. Wie schnell kann sich ein Leben komplett ändern und wie leichtsinnig vertun wir oft wertvolle Lebenszeit mit Unzufriedenheit, Missmut, negativen Gefühlen. Genießen wir jede Minute, die wir haben...

▲▼▲

Diese Fotos entstanden schon im Sonnenschein der letzten Woche. Im Moment könnte ich nur ein Schweppesgesicht Erkältungsgesicht bieten, da das liebe Kindlein, welches eine Woche krank darnieder lag, mich zielsicher angesteckt hat.
Die Theorie, Mütter würden sich bei eigenen Kindern nicht anstecken, funktioniert bei uns nicht.

Ca. eine Stunde vor dem Entstehen der Bilder nähte ich die letzte Naht an diesem Kleid. Ihr seht es schon, es ist das berühmte Knotenkleid (Onion 2022), welches ich in erster Version schon hier zeigte.
Diesmal habe ich das untere Rückenteil nicht gekräuselt, sondern Abnäher eingefügt. Das sieht gleich gefälliger aus. Müsst ihr jetzt glauben, denn davon vergaß ich ein Bild zu machen.
Ansonsten ist das ein wirklich schnell genähtes Kleid, welches ich diesmal noch mit einer dehnbaren Spitze am Ausschnitt verzierte. Somit liegt der mir einfach zu freizügige Ausschnitt etwas besser an. Ein Top muss trotzdem drunter.
Ich denke, so ein-zwei-drei Sommervarianten wird es davon noch geben. Ein toller und für mich gut funktionierender Schnitt.







Dienstag, 24. März 2015

Ich glaube ich kanns nicht mehr

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Für eine liebe Stempel-Kollegin (welche heute Geburtstag hat) habe ich mal wieder Stempelkissen, Stempel, Stanzen usw. hervor geholt und mich an der anscheinend gerade so beliebten Bokehtechnik versucht.
Das war eine Quälerei... ich bin aus der Übung, echt jetzt...

Die Fotos auch nicht dolle, sie entstanden während der durch Nebel und SoFi dunklen Phase, da die Karte unbedingt zur Post musste und ich nicht mehr auf besseres Licht warten konnte.




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Freitag, 20. März 2015

Freitagsfüller #312

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1.   Mein Frühstück heute  bestand wie immer in der Woche aus Müsli mit Joghurt und Kaffee und Saft .
2.  Nun mal Gas geben beim Hausputz weil ich das endlich fertig haben möchte .
3. Also, ich sag ja immer:  manchmal muss man einfach die A...backen zusammen kneifen und durch.
4.   Den größten Teil der Dinge, die ich außer Lebensmitteln benötige, bestelle ich einfach online.
5.   Großes dislike für den Nebel, der die SoFi heute verdeckt .
6.   Der Großteil der Menschen ist immer und immer unzufrieden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nette Kunden auf Arbeit , morgen habe ich nach dem Dienst den Besuch einer Geburtstagsparty geplant und Sonntag möchte ich mich erholen !


Mittwoch, 18. März 2015

Jenna-Cardi als Kurzarmoberteil

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Nun wird es wieder wärmer und ich sollte so langsam in die Frühjahrs-Sommer-Kollektions-Produktion einsteigen.
Oberteile sind ja bekanntlich bei fast allen Mangelware.

Der Schnitt des Jenna-Cardi lag noch von der ersten Verwendung in greifbarer Nähe und so versuchte ich, daraus ein Kurzarmoberteil zu bauen.
Diesmal kürzte ich an den Schultern einiges weg, auch an den Seiten unter den Armen.
Der sehr dünne Viskosejersey schlabbert ohnehin sehr, deshalb auch noch alles eine Nr. kleiner als bei der dünnen langärmeligen Wolljackenvariante zugeschnitten.
Auch diesmal stimmten die Markierungen zum Einsetzen der Ärmel nicht mit den Armausschnitten, so dass das mehr ein gefriemel war und ich denke auch daraus die Querfalten unter den Armen resultieren.
Durch die Raffungen an der Brust allerdings wird das etwas kaschiert und wir wollen ja nicht so kleinlich sein ;)
Verschlossen mit KamSnaps (ich Faule wollte nicht nochmal Knopflöcher mit der Hand machen und dem dünnen Stoff traute ich trotz Verstärkung mit Einlage eine Benutzung der Pfaff für Knopflöcher nicht zu).
Dazu trage ich den schon mehrmals gezeigten Burda-Rock und noch immer Stiefel. Ich mag, im Gegensatz zu vielen anderen, Stiefel total gern und würde, wenn es nicht zu heiß wäre, die das ganze Jahr anziehen.

Was tragen die anderen Damen heute am Körper und den Füßen?




Oberteil: Jenna-Cardi
Rock: Burda




Dienstag, 17. März 2015

Hunde-Schnüffel-Teppich

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Ich glaube, bei F**ebook hatte ich von diesem Hunde-Schnüffel-Teppich gelesen und fand die Idee doppelt gut.
Zum einen ist es eine gute Beschäftigung für meine beiden Yorkis und zum anderen wurde ich dabei ein paar Stoffreste los.

Als Basis dient eine Gummieinlage, wie man sie für Spülbecken bekommt. In die vorhandenen Löcher habe ich die Stoffstreifen geknotet.

Die Hunde sind von der Sucharbeit nach den unter den Stoffresten versteckten Leckerlis ganz begeistert :-)
Zu sehen ist allerdings nur einer, weil der andere dem Rudelchef nicht gleichzeitig Konkurrenz machen möchte, das geht nur einzeln und nacheinander.






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Montag, 16. März 2015

#1000Tode schreiben

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"1000 Tode schreiben" - 1000 Autor*inn*en schreiben über den Tod, in ihrer eigenen Sprache, Form, Sichtweise. Fiktiv, real erlebt, tief berührend, ergreifend, auch mal mit einem Schmunzeln. Ein Wahnsinnsprojekt vom Frohmann-Verlag, zu welchem ich einen kleinen Teil beitragen durfte.
Version 3.1. jetzt anlässlich der Leipziger Buchmesse erschienen.

Die Autoren- und Herausgeberanteile gehen als Spende an das Kinderhospiz Sonnenhof Berlin-Pankow.

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Ich, gerade siebzehn, Schülerin einer medizinischen Fachschule. Wie jede musste ich ein mehrwöchiges Praktikum im Krankenhaus absolvieren. Egal, dass ich eigentlich Zahnarzthelferin werden wollte. Nah an der Basis sein, sagte man. Was fürs Leben lernen.  

In der Realität bedeutete das: Bettpfannen leeren, Patienten waschen. Arbeiten, die nur zu gern Schülerinnen aufgetragen wurden. 

Sie im Zimmer 11 war schon sehr alt. Vor einiger Zeit operiert, noch immer auf der chirurgischen Station. So was wie ein alter Hase dort. Freute sich, wenn wir Schülerinnen in ihr Zimmer traten. Wir wären so freundlich und herzlich. Nicht so grob und barsch wie die ausgebildeten Schwestern und Pfleger. 
Ihre Haut war faltig, die Knochen deutlich zu spüren, wenn ich sie mit ihrer Seife wusch. So ganz anders als meine Arme und Beine, die fest und von glatter Haut bekleidet waren. 
Ihre dünnen Finger griffen nach mir, um mich noch ein wenig festzuhalten und sie erzählte von ihrer Krankheit, der Familie, was man eben so mit Fremden spricht. 
Manchmal steckte sie mir etwas Schokolade in die Kitteltasche, weil ich so nett wäre. 
Sie war eine von vielen, die ich zu betreuen hatte. Manche blieben nur kurz, andere waren schon Stammgäste auf der Station. 

Eines Morgens brachte ich wie gewohnt die Medikamente an ihr Bett. Sie schlief noch. Etwas verursachte mir eine Gänsehaut, ohne dass ich es mir erklären konnte. Ich ging weiter in meiner Runde, dieses komische Gefühl blieb. 
Später brachten Schwestern ein Bett mit einem zugedeckten Körper zum Fahrstuhl. Emotionslos, routiniert. So wie jeder ihrer Handgriffe Routine war. 
Ich hörte, sie wäre wohl schon in der Nacht verstorben. Keiner hatte es bemerkt, auch ich nicht.

Meine erste Begegnung mit dem Tod. 
Noch Jahre danach konnte ich den Geruch dieser Seife, mit der ich sie immer gewaschen hatte, nicht ertragen. 






Freitag, 13. März 2015

Freitagsfüller #311

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1.   Ein kleines bisschen mehr   wird es Tag für Tag früher und länger hell.
2.  Selbermachen ist oft, aber nicht immer, eine preiswerte Lösung.
3.  Manchmal ist es besser, erst tief Luft zu holen, kurz in sich zu kehren und dann erst auf etwas zu reagieren.
4.   Ich kämpfe wieder mit den Pollen wenn es richtig Frühling wird.
5.   Ich habe Lust auf einen Schoko-Nuss-Eisbecher in der Lieblingseisdiele.
6.   Menschen, denen man wirklich zutiefst vertrauen kann, sind schwer zu finden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzte Schicht dieser Woche, morgen habe ich noch nichts Konkretes geplant und Sonntag möchte ich auch auf mich zu kommen lassen




Donnerstag, 12. März 2015

Landschaftspark Duisburg

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Am Sonntag waren wir für ein paar Stunden am späten Nachmittag/frühen Abend im LaPaDu.
Ein wenig Fotografieren und auf der Industriekultur herum kraxeln. Immer wieder zu empfehlen...










Dienstag, 10. März 2015

Luftballonhülle

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In der letzten Woche zeigte ich euch schon die Karte zur Taufe im entfernten Familienkreis.
Dazu gab es natürlich noch Geschenke, auch selbst gemacht, versteht sich. Ich zeige sie hier nach und nach.

Oft bei Pinterest und Blogs gesehen habe ich die Luftballonhülle. Und ich wünschte, sowas hätte ich vor 12-13 Jahren schon gekannt.
Immer den Ball in der Handtasche parat zu haben ist schon cool.

Die Anleitung zum Nähen hatte ich von hier und diese ging super fix umzusetzen.




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Freitag, 6. März 2015

Freitagsfüller #310

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1.   GNTM   interessiert mich überhaupt nicht .
2.  Joghurt ist immer im Kühlschrank.
3.  Ich habe mit  viel Freude und auch Stolz gestern dem Schulkonzert und dem mittrompetenden Kindlein zugesehen und -gehört.
4.   "All About That Bass" von Meghan Trainor  ist gerade der Favorit auf meiner Playlist.
5.   Der Schwerpunkt meiner Hobbyaktivitäten liegt seit einiger Zeit absolut beim Nähen.
6.   Seinem Hobby ungestört nachgehen zu können entspannt wie ein Kurzurlaub.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ !
Heute und morgen ist wieder Arbeiten angesagt, ansonsten mal sehen, wozu der angesagte Frühling mich "zwingen" wird, ich hoffe, er flüstert mir nichts von Frühjahrsputz ins Ohr ;)