Freitag, 29. Mai 2015

Freitagsfüller #322

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1.   Meine Füße  sind nicht mehr die besten und schmerzen oft .
2.  Früher bin ich fast täglich 6km  gelaufen.
3.   Der linke Fuß  ist noch etwas fitter als der rechte Fuß.
4.    Eine Wohltat am Abend ist Fußcreme.
5.   Die aktuellen Lieblingsschuhe  sind immer noch meine Stiefel .
6.   Das älteste Paar Schuhe in meinem Schrank sind die Hochzeitsschuhe, aber nur noch als Deko. tragen kann ich die nicht mehr.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine große Firmenparty des Nachbarn (ja schon wieder), zwischendrin kurz zur Arbeit und dann tanzen bis in die Nacht, morgen habe ich Ausruhen von der Party geplant und Sonntag möchte ich mich vielleicht mit des Gatten neuen Auto kutschieren lassen !

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Mittwoch, 27. Mai 2015

Blumiger Hollyburn-Rock

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Ein Großteil der Nähnerdgemeinde ist bekanntermaßen auf kurzem Wege via Twitter vernetzt. Eine gute Sache, kann man doch dort neben alltäglichem Mimimi auch mal nähtechnische Fragen stellen und erhält ganz sicher immer mindestens eine kompetente Antwort. Oder man kann sich mal spontan verabreden. Oder auch mal Stoffe ergattern, welche andere loswerden wollen.
So hatte ich Glück, als Frau von Welt einen schönen schwarzgrundigen blumigen Stoff zum Verschenken anbot. In meinem Kopf wurde er sofort zu einem Hollyburn-Skirt und so schlug ich zu. Teilte ihn dann aber noch schwesterlich mit Lotti Katzkowski, denn es war genug für uns beide da.
Bei Lotti habe ich bisher noch kein vernähtes Exemplar aus diesem Stoff gesehen, ich aber habe mich recht zügig dran gesetzt und passend und extra für das Nähbloggerinnentreffen Leipzig einen Hollyburn genäht.

Der erste war ja ein dicker winterlicher, nun besitze ich auch einen sommerlichen dieser Art und ich denke, es werden nicht die beiden einzigen bleiben.

Am Sonntag vor zwei Wochen in Leipzig trug ich ihn zum Stadtrundgang mit meinem selbst genähten Petticoat darunter. Hier zur Arbeit reicht auch ein normaler halber Unterrock.
Kombiniert habe ich ihn wie auch schon in Leipzig mit dem letzte Woche gezeigten Spitzenshirt. Zuerst war ich unsicher, ob das zusammen geht, aber jetzt ist das meine Lieblingskombination geworden. Probeweise habe ich mal den dünnen Jenna-Cardi dazu angezogen, da stimmt die Silhouette für mich irgendwie nicht. Was sagt mir das? Noch mehr Oberteile im Stil des Spitzenshirts müssen her.

Hach, ich mag den Hollyburn sehr, so schwingend und mit den Taschen ganz praktisch. Und ich mag den Stoff, lieben Dank nochmal an Frau von Welt fürs Überlassen.

Und nun auf zur Mittwochsrunde gut gekleideter Damen.




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Freitag, 22. Mai 2015

Freitagsfüller #321

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1.   Ich hätte  heute Nacht gern auf die zwei schlaflosen Stunden verzichtet .
2.   Quasi rund um die Uhr habe hatte ich das letzte Mal Socken an.
3.   Die Wahrheit ist,  egal, wie lange ich geschlafen habe - ich bin immer noch müde .
4.   Nicht so ganz meins -  Erdnussbutter.
5.    Der ESC 2015 interessiert mich nicht die Bohne .
6.    ???  habe ich zuletzt im Kino gesehen. (ich erinnere mich nicht mehr an den Film, schon zu lange her)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ !

Wie so meist auch heute und morgen Arbeiten, ansonsten Ausschlafen, Nähen, Stricken, Ausruhen. Auf keinen Fall unterwegs sein, weder mit Auto, Bahn noch mit Rad so wie die anderen Millionen Menschen, welche unbedingt an so Wochenenden "raus müssen".

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Mittwoch, 20. Mai 2015

Ein Spitzenshirt

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Spitze ist ja ganz "in" momentan, eigentlich schon seit dem letzten Jahr. Mein im letzten Sommer genähtes Spitzenshirt allerdings ist aus fester Spitze und festem Futter und nicht so ganz bequem. Auch erscheint es mir fast etwas zu festlich zu sein.

Für das Nähbloggerinnentreffen in Leipzig wollte ich mir ein alltagstauglicheres Shirt nähen und fand auf dem Stoffmarkt diese dehnbare Spitze in einer für mich als Rot-Grün-Blinde undefinierbaren Farbe. Dazu noch dünnen schwarzen Jersey aus dem Vorrat und als Schnittmuster das Modell 22 aus der FashionStyle 01/15. Zum Glück ignoriere ich sämtliche Fotos in den Nähzeitungen und widme mich gleich den technischen Zeichnungen. Sonst wäre dieser tolle Schnitt mit den seitlichen Zusatznähten bei mir gar nicht in Betracht gekommen, denn die gezeigte Variante mit Fell und seitlichen Stoffeinsätzen ist ja nun in meinen Augen nicht wirklich tragbar.
Hier habe ich es mal als Einzelschnitt verlinkt.

Ich habe die Teile aus Jersey und Spitze ausgeschnitten, mit Heftstichen aufeinander befestigt und beide Lagen als eine vernäht. Das funktionierte so ganz gut und der Schnitt macht einen schlanken Fuß oder so ;)
In Leipzig und auch schon mehrfach hier im Alltag hat es sich als sehr bequem erwiesen. Die Ärmellänge ist für mich an sich sehr ungewöhnlich, aber gerade die macht es aus an diesem Shirt finde ich.
Es schlägt zwar Querfalten über der Brust, aber im Großen und Ganzen hat es für mich echtes Wiederholungspotential.
Dazu trage ich hier einen schon mehrfach gezeigten Rock nach dem Schnitt "Amy" und ja immer noch Stiefel.

Und jetzt auf zum Rundgang auf dem MeMadeMittwochsBlog.





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Samstag, 16. Mai 2015

Stoffwechsel 2015 - Steckbrief

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♥ Dies ist mein Posting Nr. 2000 auf diesem Blog, der Stoffwechsel ist ein würdiges Thema zu diesem Ereignis ♥

Frau Siebenhundertsachen und Lotti Katzkowski haben wieder zum Stoffwechsel aufgerufen. Nachdem ich im letzten Frühjahr begeistert dabei war und auch ein schönes Kleid vom Wichtelstoff nähte, war mir im Herbst nicht so danach und ich setzte diese Runde aus.
Doch jetzt bin ich wieder mit von der Partie und freue mich schon sehr, meiner Wichtelpartnerin einen Stoff auszusuchen und bin sehr gespannt, was man mir zugedenken wird.

Heute treffen wir uns zum ersten Termin: dem Steckbrief.
Ich finde es etwas schwierig, mich da selbst zu beschreiben und habe erstmal geschaut, was ich im letzten Jahr so ausfüllte. Einiges kann ich übernehmen, einiges hat sich etwas verändert.

Was nähst du am liebsten für dich?

Am liebsten nähe ich nach wie vor Kleider. Kein Aussuchen nach passenden Kombinationen, einfach überwerfen und fertig. Ich nähe aber auch sehr gern Röcke und nehme mir ab und an ein Shirt-Oberteil vor. Leider trage ich diese dann doch eher selten, weil ich entweder nicht den richtigen Schnitt oder schlecht zu kombinierenden (zu gemusterten) Jersey verwendet habe. Blusen oder Shirts mit Kragen oder speziellen Detail stehen nach wie vor auf dem Plan. Einen Bedarf an Hosen sehe ich allerdings überhaupt nicht für mich.

Hast du dir für diese Frühjahrs/Sommersaison Pläne gemacht, etwas bestimmtes vorgenommen? Was wirst du wohl als nächstes nähen wollen?

Konkrete Pläne mache ich eigentlich selten. Ich nähe, worauf ich gerade Lust habe. Steht ein Ereignis bevor, dann auch schon mal im Akkord mehrere verschiedene Dinge gleichzeitig, wie jetzt vor dem Bloggerinnentreffen Leipzig. Ein Wickelkleid soll auf jeden Fall probiert werden, da kann ich mich dem aktuellen Hype schwer entziehen. Ob es aus Jersey oder Webware wird, ist noch offen. Schnitte für beide Varianten hätte ich. Das Anna-Dress liegt seit letztem Frühjahr als Schnitt parat und wartet auf mich. Unbedingt möchte ich noch Röcke nähen, welche sich gut mit bunten Oberteilen kombinieren lassen oder und Blusen/Shirts in uni, die wiederum zu den bunten Röcken passen. Auf dem Treffen in Leipzig sah ich viele tolle Sachen in uni, wo ich genau wüsste, den Stoff hätte ich niemals selbst gekauft. An anderen finde ich es aber toll und möchte da gern mal einige Basics herstellen, die eben gut kombinierbar für den Alltag passend sind.

Die Glaubensfrage: Webstoff oder Jersey? Oder doch beides?

Ganz klar beides. Es hat jedes in meinem Schrank an und an mir seine Berechtigung.

Welches Material vernähst du am liebsten (z.B. Viskose, Baumwolle, Wolle, …) – gegen was hast du eine (starke) Abneigung?

Baumwolle geht für mich immer, auch sehr gern Baumwolljersey. Nicht mehr so gern Flutschejersey. Probieren würde ich gern mal andere Stoffqualitäten, die ich mir warum auch immer nicht kaufe. Wobei ich sagen muss, dass ich nichts wirklich ausschließen möchte. Wenn Stoff und Farbe/Muster zum Schnitt passen, geht für mich nahezu alles.

Was sind deine Lieblingsfarben, welche stehen dir gut? Welche gehen gar nicht?

Schwarz-weiß geht immer, gern auch rot oder angenehmes gelb. Braun, natur oder anthrazit funktionieren auch, je nach Farbnuance. Ich liebäugle immer mal mit grün, trau mich da aber nicht wirklich ran und weiß auch nicht, ob es mir stehen würde. Lila, orange schließe ich absolut aus. Blau eigentlich auch, wobei ich auf dem Bloggerinnentreffen einen blauen Blusenstoff vom Tauschtisch genommen habe, der mich unheimlich anzog. Aber ich bin immer noch der Meinung, blau bin nicht ich. 

Welche Muster magst du? Groß oder klein? Blumen, Streifen, Punkte?
Oder sind Muster vielleicht gar nicht so deins?

Wer mich nicht in natura kennt: ich bin mit 1,50m sehr klein. Große Muster oder Drucke gehen bei mir nicht. Auch keine Animalprints, Waxprints, Asianstyle, Fotodrucke usw. Ich stehe unheimlich auf kleine Blümchen, Punkte, Karos. Ich würde aber auch gern einfach mal Unistoffe vernähen, weil ich mir die warum auch immer nicht selbst kaufe. Grafische Muster kaufte ich selbst bisher eher selten, aber wenn sie nicht zu wild sind, warum nicht.

Was sind die Kleidungsstücke, die dir (in letzter Zeit) in deinen Augen am besten gelungen sind? (Bitte mit Link oder Foto) Sind welche dabei, die du vor allem wegen ihres Stoffes magst?

Ich fand die Auswahl jetzt recht schwierig, aber ich habe einiges mal auf dieser per klick vergrößerbaren Collage zusammen gefasst. Nicht dabei sind die für Leipzig genähten Sachen, die kommen demnächst erst auf den Blog.
Ich denke, man erkennt in etwa ein Muster - eher weite Röcke und figurbetonte Oberteile.



Wieviel Stoff verbrauchst du ca. für einen Rock, ein Oberteil, ein
Kleid? Welche Mindestmenge benötigst du für die Verarbeitung? Oder
hast du sogar ein Maximalmaß für Stoff?

In den allermeisten Fällen reicht bei mir der normale Couponwert von 1,50x1,50m. Hängt natürlich vom Musterverlauf ab. Für weitere Kleider wären 2m die sicherere Bank. Für Wickelkleider wahrscheinlich etwas mehr? Oberteile/ Shirts gehen schon zumeist mit 1m. Ist das Muster nur in eine Richtung zuschneidbar, muss natürlich entsprechend mehr Stoff sein. Aber wenn es sein muss, spiele ich so lange Zuschnitttetris, bis es passt.

Gibt es sonst noch etwas, das dich als Näh-/Stofftyp in deinen Augen ausmacht?

Ich bin sehr pflegeleicht, vernähe nahezu alles und sehe immer zu, dass ein Projekt bis zum Ende kommt. UFOs gibt es bei mir nicht, ich beiße mich durch, bis es funktioniert. Oder im schlimmsten Fall in die Tonne kommt, aber das gab es glaube ich noch nicht. Ich würde behaupten, ich gehe offen an den Stoffwechsel heran und werde in jedem Fall etwas aus dem mir zugedachten Stoff zaubern. Ich hätte auch nichts dagegen, ein wenig aus meiner Komfortzone gelockt zu werden, was Material und Muster betrifft.

Hier gehts zum heutigen Posting von Frau Siebenhundertsachen und den Steckbriefen.


Freitag, 15. Mai 2015

Freitagsfüller #320

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1.   Mit dem Zug  fahre ich sehr gern, jedoch erwies sich der Fernbus auch als gute Alternative.
2.   Ich bin meist etwas angespannt  wenn ich unterwegs bin.
3.   Reiseproviant besteht bei mir hauptsächlich aus Wasser und eventuell einem Müsliriegel.
4.   Für mich unabdingbar sind bequeme Schuhe.
5.   Auto, Zug, Bus oder Flugzeug,  sind wunderbare Erfindungen, um von A nach B zu gelangen.
6.    Irland wie immer im Herbst ist als  nächste Reise geplant.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ !

Heute und morgen darf ich wieder arbeiten, ansonsten muss ich Gardinen fertig nähen, Hochzeitsgeschenkverpackungen herstellen und ansonsten ausschlafen und nicht hetzen.


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Dienstag, 12. Mai 2015

Zwei Sterne auf dem Weg zum Nähbloggerinnentreffen Leipzig

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Diese beiden Sterne entstanden aus einer alten zerschnittenen gefütterten Jeans meiner Tochter.
Extra als Kofferanhänger für meinen Wochenendtrip zum Nähbloggerinnentreffen in Leipzig. Damit mein Koffer im Bauch des Fernreisebusses eindeutig als meiner identifiziert werden kann :-)



Meine Reise begann gegen Mitternacht von Freitag zu Samstag mit dem Warten am Fernbussteig des Bahnhofes Essen. Zuerst mit vielen Menschen, später nur noch ich und einige zwielichtige Gestalten.
Zum Glück wurde ich von meinen beiden begleitet, allein hätte ich mich gefürchtet ;)
Der Bus verspätete sich um fast eine Stunde, was zwar per SMS angekündigt wurde, aber da wir da schon parat standen, half nur abwarten.
Endlich kam der OneBus, ich fand eine freie Sitzbank hinter dem Fahrer. Meine erste Fahrt im Fernreisebus, müde und unsicher, wie das alles so wird.
Der Fahrer, wohl italienischer Herkunft, unterhielt keinerlei Kommunikation mit den Gästen. So gab es weder das versprochene Getränk, noch die Zugangsdaten des WLAN, noch andere Infos zum Ablauf. Das WLAN-Passwort bekam ich schnell raus, dennoch funktionierte das WLAN nur sporadisch. Aber gut, wer müde ist, möchte schlafen und braucht kein WLAN. Die anderen Reisenden verhielten sich auch ruhig oder schnarchten. Der Fahrer hatte die Musik laut und telefonierte ununterbrochen die komplette Fahrt von knapp 7 Stunden in seiner Muttersprache mit wem auch immer. Eine gesetzlich vorgeschriebene Pause nach 4,5 Stunden machte er einfach nicht und sein Schnabel pausierte auch nicht. Ich war ziemlich genervt, sowas geht einfach nicht. Mit Ohrstöpseln konnte ich dennoch einige Minuten schlafen, war aber ziemlich fertig, als ich am Leipziger Hauptbahnhof ausstieg.

Sonne und viele Menschen, der Bahnhof aber auf der Zug-Ebene ziemlich leer. Klar, was sollen alle auch dort, Züge fuhren ja keine.
Der kleine Bäcker hatte geöffnet und so konnte ich dort in aller Ruhe frühstücken.



Mein Hotel wollte mich erst um 14:00 sehen, so bleib mir nach dem Frühstück viel Zeit, um durch die Stadt zu bummeln.
Die Geschäfte öffneten um 10, die Kirchen leider auch erst. Ich merkte, dass dieses Shoppengehen gar nix für mich mehr ist, aber die Zeit musste rum gebracht werden. Die Nikolaikirche konnte nach dem Öffnen leider auch nicht betreten werden, eine Hochzeit fand statt. Ich lief also planlos durch die schöne Innenstadt.
Irgendwann war endlich der Zeitpunkt, mein kleines und familiäres Hotel anzusteuern.
Nett irgendwie, wenn auch preislich für das, was es bot, recht teuer. Nunja. Wohl gefühlt habe ich mich aber. Ist ja auch das Wichtigste.



Den Schlaf nachholen war mein Plan, funktionierte nicht, denn es war relativ trubelig in der Hütte und draußen. Dann endlich Zeit, sich anzuhübschen und per Bahn zum Treffpunkt, dem Cafe Stein, zu fahren. Schon auf dem Hinweg verlief ich mich zuerst und überlegte, wie es wohl erst auf dem Rückweg sein würde.

Dann betrat ich den Raum und bekam fast den Schrubberstiel um die Ohren, weil gerade etwas ausgelaufen war und beseitigt werden musste. Kurzes allgemeines Hallo und mit Sekt angestoßen. So nach und nach trudelten alle ein, bekannte und neue Gesichter. Alle schick im Selbstgenähten. Sofort vertrautes Geschnatter, Fachsimpeleien, Stoffgetausche, Schnittmusterbesprechen, leckeres Essen und reichlich Trinken. Die Zeit verging im Flug und es kam niemals unangenehme Stille oder ein Suchen nach einem Gesprächsthema auf. Nähnerdflausch, wohin man sah. So unterschiedliche Frauen und doch verbunden durch das gemeinsame Hobby, so schön. Kein Herablassendes Begutachten der Kleidung, kein Konkurrenzgebahren.






Nach Mitternacht zur Bahn, zum Glück nicht allein. Gegen 1 dann endlich die Augen zu.
Am Sonntag mit dickem Kopfweh und immer noch müde zum leckeren Frühstück im Hotel, dann packen, Auschecken und auf zum Alten Rathaus.




Dort trafen wir uns fast alle nochmal zu einer Stadtführung durchs alte Leipzig unter dem Thema "Lüge oder Wahrheit". Tolles Konzept, alles wurde spannend und auch mit Humor betrachtet vermittelt.


Im Museumscafe noch knappe zwei Stunden Plauschen, Fachsimpeln, Kaffeetrinken, Ausruhen, bevor jeder die Heimreise antrat.
Mein Bus kam diesmal relativ pünktlich, zwei deutsche Fahrer mit teils sehr lustigen Ansagen und klarem Halten an gesetzliche Vorgaben - rundum eine perfekte Heimfahrt bei schöner Landschaft und schönem Wetter. Gern wieder mit diesem Unternehmen (und nicht telefonierenden Fahrern).


Ein wunderbares Wochenende, perfekt organisiert und sehr gelungen. Großen Dank an alle, die es organisierten oder und mit ihrer Anwesenheit und netten Gesprächen zu diesem schönen Erlebnis machten.
Ich freue mich auf das nächste Treffen, wo auch immer das sein wird...

*die Zustimmung aller zur Veröffentlichung des Gruppenbildes (Danke an die Leipziger Mädels fürs Knipsen und Bild-Teilen)  wurde auf der Party gegeben, sollte es sich eine anders überlegt haben, bitte melden.
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Freitag, 8. Mai 2015

Freitagsfüller #319

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1.   Ich hoffe, die Nachbarn  bleiben noch ewig hier wohnen, denn im Großen und Ganzen ist es doch sehr harmonisch mit ihnen.
2.   Zur Zeit ist die unliebsame Pollenallergie bei mir  zu Besuch.
3.   Ich hab da ein paar neue Kleidungsstücke fürs Bloggerinnentreffen genäht.
4.    Hoffentlich fährt der Fernbus heute Nacht keine Umwege.
5.   Am Sonntag ist Muttertag und ich verbringe den in lieber Nähnerdgesellschaft, im Prinzip ist mir dieser Tag als solcher aber Wurscht.
6.     Ich möchte am liebsten direkt wieder ins Bett gehen, aber das kann ich noch nicht jetzt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Nachtfahrt mit dem Fernbus (Bahnstreik sei Dank), morgen habe ich Leipzig und das Bloggerinnentreffen geplant und Sonntag möchte ich nach einem sicher schönen Stadtrundgang in Leipzig nur noch im Bus nach Hause schlafen !

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Mittwoch, 6. Mai 2015

(Probe)bluse Mimi und Vorfreude auf Leipzig

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Ich habe ja hier im Blog schon mal geschrieben, dass ich ganz verliebt in die Art von Tilly bin, in ihre Schnitte und ihr Buch.

Schon vor Weihnachten nähte ich die "FRANÇOISE" und kurz darauf noch eine.
Jetzt habe ich mich mal an die Schnitte aus dem Buch gewagt und die Bluse "Mimi" probehalber genäht.
Alte weiße Hemden des Gatten mussten herhalten. An die Größe tastete ich mich anhand der Maßtabelle heran. Immer wieder verwunderlich, wie verschieden die Größen bei unterschiedlichen Schnitten ausfallen.

Da das Nähen der Bluse schon etwas her ist, weiß ich schon gar nicht mehr, ob und was ich geändert habe. Zu blöd, hoffentlich habe ich es am Schnitt auch geändert/notiert, sonst stehe ich beim nächsten Mal wieder dumm da.

Der Kragen ist bei mir nicht ganz mittig geworden. Um dies etwas zu verbergen, nähte ich noch eine Schleife und band sie unter den Kragen.
Mir gefällt nicht so gut, dass die Bluse so blusig ist ;) ich mag es lieber taillierter, um sie in den Rock stecken zu können oder ohne Gürtel auch drüber. So macht mich die Bluse echt moppelig.
Die Ärmelform dagegen mag ich sehr.

Wie gesagt, eine Probebluse. Ich habe im Prinzip keine Gelegenheit, eine solche weiße Bluse im Alltag tragen zu können wollen. Deshalb wird sie wohl zur Schrankleiche mutieren.
Aber ich nähe aus anderem alltagsgefälligerem Stoff nochmal eine neue, nehme die Kräuselung hinten weg und versuche, alles etwas enger/taillierter zu gestalten.
An dieser Bluse ging eine Änderung nicht mehr wirklich, da ich mich zum ersten Mal an französischen Nähten versucht hatte.

Der Rock, den man leider nicht wirklich auf dem Bild sieht (Selbstauslöser und in Hektik geknipst, ich sags nur) ist ein Burda-Schnitt und hier schon verbloggt.

Und nun freue ich mich aufs Wochenende, wo ich die eine oder andere von euch in Leipzig (hoffentlich) treffen werde.
Nach der ganzen Hektik der Umplanerei, wegen des Bahnstreiks. Ich sage euch nicht, was es hier im Haus zwei Tage für Wörter aus meinem Mund zu hören gab ;)
Schon im Februar hatte ich Hotel und Bahn gebucht und mich selig zurück gelehnt. Dann am Sonntag die Streikmeldung. Schnell die Fernreisebusse durchsucht. Gebucht. Am Montag festgestellt, dass 08.05. um 0:00 ja eindeutig ein Tag zu früh ist. Storniert und neu gebucht, Bahntickets zur Erstattung eingereicht. Im Hotel nach Kofferunterstellmöglichkeit nachgefragt. Größe des Koffers vermessen und mit der Größe der Schließfächer auf dem Bahnhof verglichen.
Usw.... das kann ja diesmal was werden. Nachts reisen und dann abends ausgehen mit euch. Ich bin die, mit den dicksten Augenringen *lach*. Was tut Frau nicht alles...

Jetzt erstmal mit einem Kaffee auf zur Mittwochsrunde.






 
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Dienstag, 5. Mai 2015

Ein Hoodie-Shrug

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Im Teenageralter trägt man ja gerne Hoodies oder Jäckchen oder Shrugs, im Idealfall eine Kombi aus allem.
Ich fand via Pinterest diesen Shrug mit Kapuze und dachte sofort ans Kindlein.
Da Töchterchen allerdings noch Kindergröße trägt, musste ich das Schnittmuster etwas verkleinern, was aber recht gut funktioniert hat. Wobei ich an den Ärmeln wohl noch ein Bündchen zum Verlängern ansetzen werde.
Genäht aus dünnem Jersey, damit er jetzt in den kommenden (wärmeren) Monaten tragbar ist und zu Ostern verschenkt. Im Osterurlaub gern getragen, seitdem aber verschollen? Ich muss gleich mal im Schrank stöbern und das Teil vorsuchen. Wann, wenn nicht jetzt bei dem wechselhaften Wetter, kann sie das denn besser tragen?





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