Sonntag, 16. April 2017

Frühlingsjäckchen-KnitAlong 2017 das Finale

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Zuerst einmal euch allen frohe Ostern.

Das Wetter ist ja nicht unbedingt frühlingshaft und wenn man wie ich noch im Norden im Urlaub weilt, hätte man sich auch definitiv etwas mehr Sonne, weniger Wind und Regen und ein paar Grad mehr auf dem Thermometer gewünscht.
Aber das Leben ist kein Wunschkonzert...

Dieses geflügelte Wort steht auch sinnbildlich für mein Jäckchen.
Begonnen hat alles ja mit gut abgelagerter Drops Merino burgunder und dem Plan, “Blaster“ von Andi Satterlund stricken zu wollen. Nachdem der Korpus fast fertig war die Feststellung: alles zu lang und zu weit. Nach kurzem Abwägen habe ich geribbelt und mich für “Anouk“ von Frau Satterlund entschieden.
Hier kann man aufgrund der Strickweise ja erst ziemlich spät die Passform kontrollieren und upps, diesmal sitzt alles sehr eng. Mein Dickkopf ließ mich weiter stricken und an der Blende und dem Bund etwas pfuschen. Nochmal wollte ich nicht neu beginnen. Die Idee, keine Knopflöcher sondern Schlaufen zum Verschließen anzubringen, sowie gutes Dämpfen der Jacke brachten eine halbwegs tolerierbare Weite, der Bund allerdings hätte durchaus etwas tiefer sitzen können, die Blende ist unsauber angesetzt....die Wolle hatte einige Knoten, welche sich teils nach außen bewegen... aber nunja. Wunschkonzert usw....eigentlich müsste ich nochmal komplett trennen, aber ich mochte nicht nochmal.

Die fast fertige Jacke kam also mit ins Urlaubsgepäck, um sie an der schönen Ostsee zu beenden und pünktlich zum Finale vorführen zu können.
Und gestern wurden wild entschlossen am Strand von Glücksburg bei Sturm und 7 Grad ganz schnell ohne Winterjacke ein paar Bilder gemacht, bevor ich noch zum Eiszapfen erfroren wäre.

Somit wäre die Pfuschjacke doch noch zu einem guten Ende gekommen.
Ähm...also fast. Denn die Wolle ist alle, bevor der zweite Ärmel seine endgültige Länge erreicht hat. Ich werde den ersten also nochmal ein kleines Stück aufmachen und gleichzeitig an beiden stricken, bis sie 7/8el oder 9/10el oder was auch immer erreicht haben. Wahlweise bestelle ich noch ein Knäuel nach und gleich zwei in grau dazu, denn ich stricke die Jacke nochmal in richtiger Größe, habe aber auch von grau nur 4 Knäuel vorrätig.
Was für ein Drama, aber hey, Finale:))))









Kommentare:

  1. Hast du toll gemacht
    glg Gertrude

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  2. Ein Drama in mehreren Akten aber immerhin , schnell strickst du, du hast ja zwei Jacken in der Zeit gestrickt. Ich hoffe, es gibt die Wolle noch in der passenden Partie, weil auf den Fotos sieht die Jacke gut aus und gar nicht so eng.
    Liebe Grüße
    Sylvia

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  3. Och nee, manchmal geht aber auch alles schief...
    Ich finde die Jacke sieht auf den Fotos gelungen und gut tragbar aus und zu so einem kurzen Jäckchen passen doch 7/8 Ärmel wunderbar :-)
    LG und noch einen schönen Urlaub!
    Petra

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  4. Auf den Fotos sieht es sehr schön aus und ich drück dir die Daumen wegen der fehlenden Wolle! Manchmal hat man ja Glück. Gut, dass du durchgehalten hast!
    Liebe Grüße,
    Luise

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  5. Mutig mutig. Und ja es war kalt im hohen Norden. Ich weiß das, weil ich bis heute auf Sylt war! Und schade, dass deine Wolle nicht gereicht hat!

    Gruß Marion

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  6. All die kleinen Pannen sieht man Deinem Jäckchen gar nicht an. Mir gefällt sie und es steht Dir auch gut.
    LG Silvi

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  7. Das Strickjäckchen ist sehr schön geworden, gefällt mir sehr gut!
    LG Carolin

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  8. Dafür, dass es kein Wunschkonzert ist, ist deine Jacke aber echt toll geworden. Ich hätte auch keine Lust gehabt, nochmal zu beginnen, bin da ganz bei dir. Sie steht dir auch mit kleinen Fehlern hervorragend und ist sehr vorzeigbar.

    Herzlich
    Janine

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Schön, dass du vorbei schaust und danke für deinen Kommentar.